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Die SCP- Stabies grüßen aus dem Trainingslager in der Niederlausitzhalle. 

In der Senftenberger Niederlausitzhalle absolvieren derzeit unsere Landeskader umfangreiche Trainingseinheiten, um ein gutes Fundament für eine erfolgreiche Sommersaison zu legen.  In dieser wollen sich unsere Sportler für ihre Deutschen Jahrgangsmeisterschaften qualifizieren und dort mit guten Leistungen auf sich aufmerksam machen. Unsere Bundeskader absolvieren derweil ihre letzten Trainingseinheiten im heimischen Luftschiffhafen. Ab Freitag werden sie gemeinsam mit dem Stabhochsprungkader des DLV ins Klimalager nach Südafrika reisen und erste Trainingseinheiten unter freiem Himmel in diesem Jahr absolvieren.

Gern wäre Annika in Belgrad Bestleistung gesprungen. Doch zuletzt lief es nicht ganz rund in ihren Wettkämpfen und so reichten bei den Kontinentalmeisterschaften 4,40 Meter -im ersten Sprung überquert- zu Platz 10. (Foto: Klaus Roloff)

Anjuli und Annika reisten am Samstag zum Hallenstürmer-Cup nach Zweibrücken. In dem international hochwertig besetzten Frauenspringen belegten sie Platz 2 und 3 hinter der siegreichen Wilma Murto aus Finnland. Mit 4,43 Metern konnten unsere Mädchen eine ansprechende Höhe überwinden, für Anjuli war dies Einstellung ihrer Hallenbestleistung.

In Zweibrücken steigerte sich Anjuli zu Abschluß ihrer Hallensaison gleich im ersten Versuch auf 4,43 Meter (Foto:Klaus Roloff)

Stina sammelt als Dritte eine weitere Medaille bei Deutschen Jugendmeisterschaften ein. Im Sommer möchte sie dann wieder ihre Bestleistung angreifen können.

Mit vier unserer Sportler reisten wir an diesem Wochenende zu den Deutschen Jugendmeisterschaften in den Glaspalast nach Sindelfingen. Im Stabhochsprung der WJ U20 wollte Stina nach Auszeit und spätem Trainingsbeginn nur mal wieder Meisterschaftsluft schnuppern und stellte sich diesem Wettkampf kurzentschlossen. Bronze war schließlich die Medaillenfarbe, welche sie von ihrer letzten deutschen Jugendhallenmeisterschaft mit nach Hause bringt. Mit 3,80 Metern reichte es diesmal nicht für einen 4-Meter-Sprung. Bei den Jungs waren wir in der gleichen Disziplin durch Marek und Kevin vertreten. Kevin überquerte bei seiner ersten Deutschen Meisterschaft souverän die für ihn noch ungewohnt hohe Anfangshöhe von 4,40 Metern. Dies reichte letztlich für Platz 9, eine Fußverletzung aus dem Stern Center Springen verhinderte zuletzt eine optimale Vorbereitung. Auch Marek konnte sich erst kurzfristig verletzungsfrei melden und wird somit mit der Egalisierung seiner Hallenbestleistung (4,90m) nicht unzufrieden sein. Sein erster 5-Meter-Sprung lässt weiter auf sich warten, am Ende belegte er Platz 5.

Nicht in ihren Spezialdisziplinen konnte Leni an den Start gehen. Bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft bei den „Großen“ sprintete sie über 60 Meter zu einer neuen Bestleistung (7,90s) Anschließend überzeugte Leni als Startläuferin der 4x200m-Staffel ihres Heimatvereins, der RSV Eintracht und übergab in Führung liegend das Staffelholz. Auch am Sonntag sprintete Leni über die 200 Meter zu neuem Hausrekord  und kann somit das Meisterschaftswochenende als vollen Erfolg verbuchen. In 25,23 Sekunden blieb sie 3 Zehntel unter ihrer bisherigen Bestleistung und wäre bei einer U18-Wertung immerhin auf Platz fünf eingelaufen.

Am vergangenen Wochenende trafen sich die besten Leichtathleten Deutschlands zu den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig. In einem stark dezimierten Feld sprangen am Samstag sieben Frauen um die Medaillen. Die Potsdamer Stabhochspringer wurden durch Anjuli und Annika vertreten. Die Bestenliste ließ auf ein gutes Ergebnis unserer Mädels hoffen.

 Annika zeigte sich nach den vielen Wettkämpfen der letzten Wochen wieder deutlich frischer und konnte bis einschließlich 4,40 m ohne einen Fehlversuch bleiben. Leider konnte sie die 4,50 m nicht mehr meistern. Die 4,50 m waren die Einstiegshöhe für die spätere Deutschen Meisterin Lisa Ryzih. Sie gewann den Wettkampf mit übersprungenen 4,65 m.

Leider verlief der Wettkampf für Anjuli nicht wie geplant. Im Vorfeld noch mit einem Auge auf die Bronze-Medaille, musste sie sich mit übersprungenen 4,20 m und dem fünften Rang zufrieden geben.

Annika springt mit 4,40 m zu Silber bei der DHM in Leipzig. (Foto: Klaus Roloff)